Rot-rote Reformen für die "gute Gesellschaft"

bild-4Von Halina Wawzyaniak und Björn Böhning

Auf Seiten der gesellschaftlichen Linken herrscht nicht selten ein verklärt-romantischer Blick auf eine rot-rot-grüne Option. Hier ein wenig Mindestlohn, dort die Vermögenssteuer und nebenbei noch den Atomausstieg beschleunigt – das sind bisweilen die Vorstellungen, wie eine rot-rot-grüne Wende von links gesteuert werden könnte.

Daran glauben wir nicht. Denn Koalitionen sind bisher selten aus romantischen Vorstellungen erwachsen, sondern aus politischen Notwendigkeiten, gesellschaftlich anerkannten Reformblockaden und gemeinsam getragenen Programmen. In Koalitionen müssen auch Unterschiede erkennbar sein und nicht einfach wegbehauptet werden. Nicht die emotionale Kooperation ist der richtige Weg, sondern die programmatisch fundierte.

Björn Böhning (30) ist Mitglied des SPD-Parteivorstandes und Sprecher der SPD-Linken und kandidiert im Wahlkreis 84 (Berlin) für den Bundestag

Halina Wawzyniak (35), stellv. Vorsitzende der Partei „Die Linke“, kandidiert ebenfalls im Wahlkreis 84 (Berlin) für den Bundestag

Den ganzen Beitrag lesen, zuerst erschienen am 23. April 2009 auf freitag.de

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